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Hypnose - was ist das eigentlich?

Das Wort Hypnose leitet sich von dem griechischen Wort für Schlaf (hypnos) ab. Die klinische Hypnose wird auch Hypnosetherapie oder Hypnotherapie genannt. Sie ist ein anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren, das der Aktivierung der Selbstheilungskräfte dient. Anders ist es bei der Show- oder Bühnen-Hypnose. Sie erfüllt keinerlei therapeutischen Zweck. Bei einer Hypnose handelt sich um eine Fokussierung der Aufmerksamkeit oder ein Stadium höchster Konzentration. Dieser Zustand wird auch als eine hypnotische Trance bezeichnet. Er ist vergleichbar mit der Zeit kurz vor dem Einschlafen oder dem Wachwerden. So ein Zustand kann im Alltag ganz von allein auftreten. Beispielsweise wenn man ein spannendes Buch liest oder eine längere Strecke Auto fährt. Sie bleiben dabei handlungsfähig und ansprechbar. Sie haben jederzeit die Wahlmöglichkeit diesen fokussierten Zustand selbstständig zu beenden. Und genauso verhält es sich mit einer hypnotischen Trance.

Das persönliche Bungee-Band

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: Sie starten voll Schwung und Elan mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Sie haben für sich erkannt, wie wichtig es ist sich bspw. gesünder zu ernähren und sich mehr zu bewegen. Sie haben alles gut durchdacht und geplant. Am Anfang läuft alles wie geschmiert. Doch kaum merklich ändert sich nach einiger Zeit Ihr Verhalten. Sie erlauben sich eine Ausnahme, irgendwann 2 usw. Irgendwann stellen Sie dann betrübt fest, dass Sie gescheitert sind. Es ist zum Verzwei feln.(Zwei Anteile sind aktiv - die gewünschte Veränderung und die alte Gewohnheit). Sie befinden sich mit Ihren Verhaltensweisen wieder dort, wo Sie damals angefangen haben. Es ist, als würde Sie eine unbekannte Macht zum Kühlschrank bewegen oder auf dem Sofa festhalten.  Frust macht sich breit und Gedanken wie: ich bin zu(willens)schwach oder zu blöde, ich krieg nichts gebacken o.ä. kommen auf. Schließlich haben Sie trotz besseren Wissens, Ihrer Strategien und Planung Ihr Ziel nicht erreichen können. Warum schaffen es andere?

Bewusstsein oder Unterbewusstsein? Das ist hier die Frage.

Oder besser gesagt, hier findet sich die Antwort. Und zwar im Unterbewusstsein, denn rund 90% aller Entscheidungen treffen wir aus dem Unterbewusstsein heraus. Nur 10% unserer Entschlüsse sind bewusst gesteuert. Das ist wie bei einem Eisberg. Man kann nur seine Spitze sehen, der Rest bleibt unter der Oberfläche verborgen. In unserem Bewusstsein finden sich das Kurzzeitgedächtnis, der Wille, die Logik, das rationale und analytische Denken und unser „kritische Faktor. Er filtert die Flut an Signalen, die permanent auf unser Gehirn einwirkt. Nur was zu unseren Überzeugungen, Gewohnheiten und Glaubenssätzen passt, wird  in das Unterbewusstsein gelassen. Dort ist die Heimat unsere Emotionen, des Langzeitgedächtnisses, unserer erlernten Gewohnheiten und Glaubenssätze. Auch die  Ursachen aller gewünschten und schönen Situationen im Leben, sowie aller Schwierig-keiten, Hindernisse oder Probleme sind hier gespeichert. Im Alltagsgeschehen hilft uns das Unterbewusstsein, indem es  Handlungen automatisiert und im Hintergrund ablaufen lässt. Hierbei wird nicht zwischen gut oder schlecht unterschieden: Autofahren, Radfahren, Schleife binden, Zähneputzen, rauchen, Betthupferl essen etc. Sie werden alle gleich behandelt. Sind jedoch Informationen vom kritischen Faktor abgewiesen worden, können diese nicht zu Gewohnheiten werden oder vorhandene Glaubenssätze oder Gewohnheiten ändern. Versucht man dort Veränderungen mit dem Bewusstsein zu erreichen, führt dieses häufig zum Scheitern. Der Glaube siegt immer über den Willen. Erst eine Änderung der Ursache, die unser Verhalten ausgelöst hat, führt zu einem anderen erleben bzw. Leben. Und hier setzt die Hypnosetherapie an.

Hypnose ist die Tür zum Unterbewusstsein

In Hypnose wird die Aufmerksamkeit gezielt weg vom Außen hin zum innerem Erleben geführt. Der Klient erfährt dies häuifg als Tiefenentspannung. Die Hypnotherapie nutzt dann diesen alternativen Bewusstseinszustand um disharmonische Lebensumstände nachhaltig zu verbessern. Dadurch, dass in einer Trance das kritische Denken (s.kritischer Faktor) abgeschwächt wird, kann ein lebendiges inneres Erleben, als Erweiterung zu bewusst-rationalen Strategien möglich werden. Häufig kommt es dann zu überraschenden Erkenntnissen über die Vergangenheit. Oder es finden sich kreative Lösungesmöglicheiten, die sinnlich erfahren werden können. Das ermöglicht dem Unterbewusstsein alltägliche Situationen im Wachzustand anschließend anders zu bewerten und auf sie mit einem anderem Verhalten zu reagieren.

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